Der Schlaganfall

 
© Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com

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Der Schlaganfall gilt in Österreich, Deutschland und vielen anderen Ländern als eine der häufigsten Todesursachen und ist zudem die häufigste Ursache für schwere Behinderungen Erwachsener. Allein in Österreich sind laut „Onet.at“ jährlich mehr als 20.000 Menschen betroffen, wobei neben dem Patienten selbst auch dessen gesamtes Umfeld mehr oder weniger betroffen ist und unter den veränderten Lebensumständen leidet.

Unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation WHO berichtet das Online-Magazin „Netdoktor.de“ von jährlich etwa 5,5 Millionen Menschen, die in Folge eines Schlaganfalls versterben. Dass es sich bei dem Schlaganfall um eine schwerwiegende Erkrankung handelt, die vor allem in westlichen Ländern weit verbreitet ist, steht somit außer Frage.

In Anbetracht dieser Fakten ist es nicht verwunderlich, dass die Angst vor einem Schlaganfall in der Bevölkerung groß ist. Oftmals ist den Menschen nicht klar, was sich hinter einem Schlaganfall verbirgt, wie man diesen erkennt und inwiefern man einer derartigen Erkrankung vorbeugen kann. Im Allgemeinen bezeichnet man eine fehlerhafte Blutversorgung des Gehirns, in deren Folge verschiedene Funktionen des zentralen Nervensystems ausfallen, als Schlaganfall. Dies tritt schlagartig auf und trifft die Betroffenen somit aus heiterem Himmel, obgleich in der Medizin durchaus Risikofaktoren und Vorboten bekannt sind.

Anzeichen eines Schlaganfalls

In den meisten Fällen kommt es unerwartet und plötzlich zu einem Schlaganfall, so dass die Betroffenen von der drohenden Gefahr eines derartigen Ereignisses nichts bemerken. So bleibt die Minderdurchblutung beziehungsweise Blutung des Gehirns vorerst unbemerkt. Erste Symptome können dann Einschränkungen des Sehvermögens, Schwindel, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Sprachstörungen, Kopfschmerzen oder eine plötzliche Orientierungslosigkeit sein. All diese Symptome können erste Anzeichen eines Schlaganfalls sein, können aber natürlich auch auf eine andere Erkrankung hindeuten. Daher sollte man einerseits entsprechende Beschwerden ernst nehmen, andererseits aber nicht panisch werden, schließlich kann es hierfür vielerlei Ursachen geben. Treten aber mehrere Symptome auf, kann dies durchaus ein Hinweis auf einen Schlaganfall sein, weshalb Betroffene nicht zögern und umgehen einen Arzt aufsuchen sollten.

Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem Alter

Der Schlaganfall ist eine weit verbreitete Erkrankung und kann praktisch jeden treffen. Nichtsdestotrotz zeigen Statistiken und Untersuchungen, dass das persönliche Schlaganfall-Risiko mit zunehmendem Alter steigt. So sollen rund 80 Prozent aller Schlaganfall-Patienten das 60. Lebensjahr bereits überschritten haben. Die Medien berichten gleichzeitig aber auch immer wieder von Fällen, in denen sogar Kinder und Jugendliche einen Schlaganfall erleiden. Hierbei handelt es sich zwar um Ausnahmen, doch dies zeigt, dass sich niemand vollkommen sicher fühlen kann.

Aus diesem Grund erweist es sich als äußerst wichtig, die Symptome eines Schlaganfalls zu kennen, um gegebenenfalls rasch reagieren zu können, falls man entsprechende Beschwerden bei sich selbst oder einem Angehörigen beobachtet. Im Falle eines Schlaganfalls zählt jede Minute.